Filmreihe
Carte Blanche
Die Filmreihe »Carte Blanche« läuft vom 4. November bis 24. November im DFF — Deutsches Filminstitut & Filmmuseum mit 10 Vorstellungen.

ÖRÖKBEFOGADÁS OmU, keine Angabe
Regie: Márta Mészáros | 89 Min. Adoption Ungarn 1975. R: Márta Mészáros. D: Katalin Berek, Gyöngyvér Vigh, Péter Fried. 89 Min. 35mm. OmU Original version with German subtitles Filmreihe: Carte Blanche Die Fabrikarbeiterin Kata ist über 40 und heimlich in den verheirateten Joska verliebt, von dem sie sich ein Kind wünscht. Doch dieser ist davon wenig begeistert. Durch die Freundschaft mit der Teenagerin Anna entwickelt Kata ein Interesse am Schicksal vernachlässigter Kinder und will schließlich ein Baby aus dem Kinderheim adoptieren. Márta Mészáros gewann mit ÖRÖKBEFOGADÁS als erste Frau den Goldenen Bären der Berlinale 1975. Jutta Brückner: „1975 war dieser Film für mich eine Offenbarung, denn Menschen wie diese hatte ich noch in keinem Film gesehen.“
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FA YEUNG NIN WAH OmU, ab 6
Regie: Wong Kar Wai | Darsteller: Maggie Cheung, Tony Chiu-Wai Leung | 98 Min. | Romanze, Drama In the Mood for Love Hongkong/Frankreich 2000. R: Wong Kar-Wai. D: Maggie Cheung, Tony Leung Chiu-wai, Ping-Lam Siu. 98 Min. 35mm. OmU Original version with German subtitles Filmreihe: Carte Blanche Hongkong 1962: Zeitungsredakteur Chow zieht mit seiner Frau in ein Haus der Shanghai-Community. Es entwickelt sich eine verhängnisvolle Affäre mit Chan Li-zhen, die am selben Tag mit ihrem Mann in die Nachbarwohnung einzieht. Gemeinsam schreiben sie an Martial-Arts-Geschichten, treffen sich im Hotel und kommen sich auf faszinierende Weise näher. Ausgezeichnet mit zwei Palmen für den besten männlichen Darsteller und die beste Kamera bei den Filmfestspielen Cannes 2000. Jutta Brückner: „Ein betörender…
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Tue recht und scheue niemand - Das Leben der Gerda Siepenbrink
Regie: Jutta Brückner | 65 Min. BRD 1975. R: Jutta Brückner. Fotografischer Essayfilm. 65 Min. DCP Filmreihe: Carte Blanche Anhand eines Mosaiks aus Privatfotos, Archivbildern und Porträts des Fotografen August Sander wird die Lebensgeschichte von Gerda Siepenbrink, der Mutter von Regisseurin Jutta Brückner, erzählt. Es ist zugleich ein Panorama weiblicher Unfreiheit im Deutschland des 20. Jahrhunderts und eine persönliche Aufarbeitung von verpassten Chancen. Der erste Teil der losen Trilogie Jutta Brückners – mit HUNGERJAHRE (1980) und IM SPIEGEL MEINER MUTTER (2026).
- Dokumentarfilm

HUNGERJAHRE D, ab 12
114 Min. BRD 1980. R: Jutta Brückner. D: Britta Pohlund, Sylvia Ulrich, Claus Jurichs. 114 Min. DCP Filmreihe: Carte Blanche Ursula wächst in einer kleinbürgerlichen Familie im Deutschland der 1950er heran. In ihrer Pubertät eckt sie nicht nur bei ihrer Mutter an, sondern wird geprägt von politischen Unruhen sowie konservativen gesellschaftlichen Wertvorstellungen. Allein und unverstanden driftet sie ab in ein selbstzerstörerisches Verhalten. Der erste Spielfilm Jutta Brückners wurde 1980 mit dem FIPRESCI-Preis der Berlinale ausgezeichnet und ist Teil ihrer Mutter-Tochter-Trilogie.

ZERKALO OmU, keine Angabe
Regie: ANDREJ TARKOWSKI | 107 Min. Der Spiegel Sowjetunion 1975. R: Andrei Tarkovsky. D: Margarita Terekhova, Filipp Yankovskiy, Ignat Daniltsev. 107 Min. DCP. OmU Original version with German subtitles Filmreihe: Carte Blanche Ein Mann in seinen Vierzigern will Bilanz ziehen über sein bisheriges Leben. In assoziativer Form werden drei Geschichten erzählt, die sich zwischen 1930 und den 1970er Jahren erstrecken. Kindheitserinnerungen reihen sich an historische Ereignisse aus persönlichem Blickwinkel sowie philosophische Überlegungen. Jutta Brückner: „Es ist der Film, den ich auf die einsame Insel mitnehmen würde. Ich habe ihn bestimmt 20 Mal gesehen.“
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FA YEUNG NIN WAH OmU, ab 6
Regie: Wong Kar Wai | Darsteller: Maggie Cheung, Tony Chiu-Wai Leung | 98 Min. | Romanze, Drama In the Mood for Love Hongkong/Frankreich 2000. R: Wong Kar-Wai. D: Maggie Cheung, Tony Leung Chiu-wai, Ping-Lam Siu. 98 Min. 35mm. OmU Original version with German subtitles Filmreihe: Carte Blanche Hongkong 1962: Zeitungsredakteur Chow zieht mit seiner Frau in ein Haus der Shanghai-Community. Es entwickelt sich eine verhängnisvolle Affäre mit Chan Li-zhen, die am selben Tag mit ihrem Mann in die Nachbarwohnung einzieht. Gemeinsam schreiben sie an Martial-Arts-Geschichten, treffen sich im Hotel und kommen sich auf faszinierende Weise näher. Ausgezeichnet mit zwei Palmen für den besten männlichen Darsteller und die beste Kamera bei den Filmfestspielen Cannes 2000. Jutta Brückner: „Ein betörender…
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MURIEL OU LE TEMPS D’UN RETOUR OmeU, keine Angabe
Regie: Alain Resnais | 117 Min. Muriel oder Die Zeit der Wiederkehr Frankreich/Italien 1963. R: Alain Resnais. D: Delphine Seyrig, Jean-Pierre Kérien, Nita Klein. 117 Min. DCP. OmeU Original version with English subtitles Filmreihe: Carte Blanche Die Antiquitätenhändlerin Hélène betreibt ihr Geschäft an der französischen Atlantikküste. Dort lebt sie mit ihrem Stiefsohn Bernard, der seit seiner Rückkehr aus dem Algerienkrieg von der Erinnerung an eine mysteriöse Muriel besessen ist. Um mit ihrer Vergangenheit aufzuräumen, lädt sie ihre verlorene Jugendliebe ein. Jutta Brückner: „Welche Spuren hinterlassen Vergangenheit und Erinnerung in der Gegenwart? Die für Alain Resnais zentrale Frage ist auch meine.“
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LE BONHEUR OmU, keine Angabe
Regie: Agnes Varda | 91 Min. Glück aus dem Blickwinkel des Mannes Frankreich 1965. R: Agnès Varda. D: Jean-Claude Drouot, Claire Drouot, Olivier Drouot. 80 Min. 35mm. OmU Original version with German subtitles Filmreihe: Carte Blanche Der junge Schreiner und Familienvater François liebt zwei Frauen: seine sanfte Ehefrau Thérèse und die junge Postangestellte Émilie. Agnès Varda entlarvt das bürgerliche Idyll in einer egozentrischen Welt. Sie wurde 1965 als erste Frau mit dem Silbernen Bären für die beste Regie bei der Berlinale ausgezeichnet. Jutta Brückner: „Dieser Film wirkt wie ein schleichendes Gift. In seinen sanften Bildern zerbröselt langsam die naive Illusion des Familienglücks.“
DFF FilmmuseumOmU35mm

ZERKALO OmU, keine Angabe
Regie: ANDREJ TARKOWSKI | 107 Min. Der Spiegel Sowjetunion 1975. R: Andrei Tarkovsky. D: Margarita Terekhova, Filipp Yankovskiy, Ignat Daniltsev. 107 Min. DCP. OmU Original version with German subtitles Filmreihe: Carte Blanche Ein Mann in seinen Vierzigern will Bilanz ziehen über sein bisheriges Leben. In assoziativer Form werden drei Geschichten erzählt, die sich zwischen 1930 und den 1970er Jahren erstrecken. Kindheitserinnerungen reihen sich an historische Ereignisse aus persönlichem Blickwinkel sowie philosophische Überlegungen. Jutta Brückner: „Es ist der Film, den ich auf die einsame Insel mitnehmen würde. Ich habe ihn bestimmt 20 Mal gesehen.“
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PADRE PADRONE OmeU, keine Angabe
Regie: Paolo Taviani, Vittorio Taviani | 113 Min. Mein Vater, mein Herr Italien 1977. R: Paolo Taviani, Vittorio Taviani. D: Omero Antonutti, Saverio Marconi, Marcella Michelangeli. 113 Min. DCP. OmeU Original version with English subtitles Filmreihe: Carte Blanche Gavino Ledda ist der Sohn eines sardischen Hirten. Mit großem Eifer versucht er, seinem harten, fast barbarischen Dasein zu entkommen. Erst durch den Wehrdienst kann er dem väterlichen Joch entfliehen, lernt Lesen und Schreiben und beginnt ein Studium der Literatur. Ausgezeichnet mit der Goldenen Palme und dem FIPRESCI-Preis der Filmfestspiele Cannes 1977. Jutta Brückner: „Dass die Unterdrückten nur selten solidarisch sind, auch von dieser Wahrheit spricht der Film. Aber er tut es voll Verständnis und mit der Sprache der…
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